Künstlerische Leitung

Künstlerische Leitung

Die Projektkonzeption wurde von der bildende Künstlerin Anke Knoke-Kahner aus Senden entwickelt. Sie übernahm auch die künstlerische Ausgestaltung und fachliche Begleitung des Bank-Projektes. In Senden wurde 2010/2011 das soziokulturelle Projekt „Viele Schafe – eine Herde“, nach einer Idee und dem Konzept von Frau Knoke-Kahner durchgeführt. Die Künstlerin erhielt hierfür den NRW Landespreis „Kultur prägt!“ 2011

Anke Knoke-Kahner (www.pegasus-art.de) ist seit über 30 Jahren hauptberuflich als bildende Künstlerin tätig und verfügt über umfangreiche berufliche Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Senioren und behinderten Menschen. Sie wird den Einrichtungen bei Bedarf und auf Anforderung bei der Gestaltung von Bänken, mit Rat und Material zur Verfügung stehen.

Anke Knoke-Kahner: „Ich finde es sehr spannend, Menschen an kreatives Arbeiten heranzuführen. Kreativität bedeutet für mich dabei nicht nur, dass Bilder gemalt oder Skulpturen geschaffen werden. Für mich ist Kreativität eine Lebensgrundhaltung. Bestehendes nicht einfach hinzunehmen, sondern Neues auszuprobieren. Scheinbar Unmögliches zu erwägen und ins Machbare zu übersetzen. Eine solche Einstellung beschränkt sich nicht auf künstlerische Ausdrucksformen. Unsere Welt wird durch uns und unser Verhalten geformt. Täglich neu. Mich und andere daran zu erinnern und daran zu arbeiten, das ist meine Idee.

Wesentliches Merkmal meiner Projekte ist die unmittelbare Beteiligung und Einbindung der Menschen vor Ort. Meinen Konzepten liegt die Idee zugrunde, Kinder, Jugendliche und Erwachsene an der kreativen Gestaltung ihres Lebensumfeldes zu beteiligen. Hierbei möchte ich Wege und Möglichkeiten weitreichender Inklusion aufzeigen. Konkret bedeutet das für mich, Menschen Mut zu machen, sich künstlerisch etwas zuzutrauen. Kreativ zu werden und sich lebendig, spielerisch und humoristisch dem Kunstbegriff zu nähern. Nach meiner Erfahrung wünschen sich Menschen einen unverkrampften, undogmatischen und offenen Umgang mit Kreativität und Kunst. Meine Projektkonzepte sind Kunst von unten. Sie greifen das Bedürfnis der Menschen nach Kreativität und Mitgestaltung auf.“