Geschichte

Die katholischen Kirchengemeinden St. Felizitas, St. Ludger und die evangelische Gemeinde haben sich 1996 zusammengeschlossen, um sich ihrer christlichen Verantwortung für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in Lüdinghausen zu stellen und die Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) in den Kirchengemeinden zu fördern.

Lange Zeit wurden neben der verbandlichen Arbeit auch offene Angebote im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit (als Ergänzung zu den Angeboten des städtischen Jugendzentrums) in den Kirchengemeinden gemacht. Diese Aufgabe war jedoch in zunehmend schwieriger werden Situation von Ehrenamtlichen nicht mehr alleine zu bewältigen.

Aus diesem Grund gründeten Vertreter der (damals noch drei Gemeinden – St. Felizitas, St. Ludger und die evangelische Kirche) Kirchengemeinden nach einem längeren Beratungsprozess im Jahr 1996 den ökumenischen „Verein zur Förderung der Offenen Jugendarbeit im Bereich der Kirchengemeinden der Stadt Lüdinghausen e.V.“.

Der Verein ist als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt gem. § 75 KJHG.

Als Zweck setzt sich der Verein die Förderung der Offenen Jugendarbeit im Bereich der Kirchengemeinden der Stadt Lüdinghausen. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Anstellungsträgerschaft von hauptberuflichen Mitarbeiter/-innen für die Offene Jugendarbeit.

Im Laufe der Jahre hat sich die Anstellung von zwei geringfügig beschäftigten Mitarbeiter/-innen nach dem 610,- DM-Gesetz auf nunmehr drei pädagogische Fachkräfte mit insgesamt 2 hauptamtlichen und geförderten Stellen erhöht.

Eine Kontinuität in der Stellenbesetzung sichert die pädagogische Arbeit.

Chronik:

1994 Wollte die Gemeinde St. Ludger eine Fachkraft einstellen, nachdem erhebliche Probleme mit den Jugendlichen aufgetreten waren, die u. E. von Laien nicht bewältigt werden konnten.

1995 Antrag auf Zuschuss an die Stadt Lüdinghausen

Ablehnung mit dem Hinweis, dass sonst jede Gemeinde mit demselben Recht einen solchen Antrag stellen könnte

Aufnahme von Gesprächen mit den anderen Gemeinden.

1996 Gründung des Vereines mit den drei Pfarrgemeinden St. Felizitas, St. Ludger, evangelische Gemeinde Lüdinghausen

1997 Einstellung von zwei Fachkräften als geringfügig Beschäftigte nach dem 610,-DM-Gesetz finanziert aus eigenen Mitteln für die konzeptionelle Arbeit.

1998 Einstellung einer Fachkraft mit halber Stelle mit Zuschüssen von Land, Kreis und Stadt

Weiterbeschäftigung von zwei „620-DM-Kräften“ für die konzeptionelle Arbeit und die Betreuung der dezentralen Treffs

1999 Einstellung einer zweiten Fachkraft mit halber Stelle aus eigenen Rücklagen finanziert, nachdem die „630-DM-Fachkräfte“ gekündigt hatten (Änderung des Gesetzes)

außerdem Weiterbeschäftigung der bezuschussten Fachkraft mit halber Stelle

2000 Kündigung beider Fachkräfte im Laufe des Jahres u.a. aufgrund beruflicher Umorientierung

Einstellung einer neuen Fachkraft (Dipl.Sozpäd.) als Leitung der Einrichtungen im Juni 2000

2001 Einstellung einer weiteren neuen Fachkraft (Dipl.Sozpäd.) im September 2001

2009 Austockung auf 1,5 Stellen für Päd. Fachkräfte

Sozialraumanalyse als ein Teil dieser Stelle

Kündigung einer päd. Mitarbeiterin aufgrund berufl. Umorientierung

Einstellung einer neuen Fachkraft im Sept. 2009

2011 Beantragung von insgesamt 2 vollen Stellen für die pädag. Arbeit

2012 Juni: Bewilligung von 2 vollen Stellen für die pädagogische Arbeit
Start eines Offenen Treffs in Seppenrade

2012 September: Einstellung einer 3. Fachkraft